Besuch Sportmuseum 2009
Besuch des Sportmuseums Köln am 22.08.09
Um 15:00 Uhr traf sich eine lustige Runde von Walkern, Läufern und Radfahrern des ASC vor dem Sportmuseum in Köln. Es ist heiß, kaum Wind und wenig Schatten – aber die Frisuren halten.
An dieser Stelle muss nicht unbedingt erwähnt werden, dass Lothar bis zur letzten Kleinigkeit alles hervorragend geplant und organisiert hat (wir bedanken uns trotzdem bei ihm).
So auch die Führung für den Museumsrundgang, der dadurch weniger passiv gestaltet wurde. Die Geschichte des Sports von Herakles bis zum aktuellen Hochsprungrekord musste dabei ‚absolviert’ werden. Während beim Weitsprung der fünfte (antike) Doppelbeinabsprung nicht ausreichte, konnte der Stundenweltrekord von 57,2 km/h im Radfahren von Michael Kreckel aus Alfter locker überboten werden. Der dabei erzeugte Gegenwind im Windkanal brachte uns eine wohltuende Abkühlung. Leider musste unser „ASC-Radprofi" schon nach wenigen Sekunden vom Rad steigen und mit erhöhter Atmung unter anhaltenden Schweißausbrüchen die Wartezeit bis zur Hydrationsphase durchstehen.
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Im weiteren Rundgang bewunderten wir Sportbekleidung und Ausrüstungen von ‚Gestern’ und waren froh, das sie heutzutage doch wesentlich funktionaler und leichter geworden ist. Alte Rennwagen anno 1992, Videosequenzen von früheren Höchstleistungen, der „Deutschland-Achter" mit nur 4 Ruderhalterungen auf der rechten Seite und sportliche Erfahrungen wie z.B. „Wo die Sonne nicht schein kommt der Arzt hin" faszinierten ebenso wie der Blick von oben auf die Stabhochsprunglatte mit den dazugehörenden – etwas zu kurzen (?) - Stäben.
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Nach der ‚trockenen’ wendeten wir uns anschließend der feuchten Disziplin zu. Der von Lothar bestens ausgesuchte urkölsche Führer Michael Dirkmann führte uns nach der Begrüßung („Hallo – sie sind also die Sportgruppe Dahms") durch einige traditionsreiche Brauhäuser von Köln. Den Einstieg begannen wir im ‚Sion’. Das erste Kölsch zischte nur so die Kehlen herunter – weitere rekordverdächtige Einzelheiten werden mit Rücksicht auf nicht dabei anwesende Angehörige und Bekannte vom Autor fortfolgend nicht aufgeführt. Weiter ging´s zum Wirtshaus ‚Brungs’ mit einem (oder vielleicht auch 2) Reisdorf-Kölsch. Die Erläuterungen und Anekdoten von Michael Dirkmann ließen die Zeit nur so rasen. Erläuterungen zum rheinischen Dialekt, die Herkunft der „schähl Sick", das Entstehen von „Himmel un Äd", die Geburt des Hämchens u.v.a.m ließen wenig Zeit zur Regeneration. Dafür sind wir jetzt mit der Arbeitsweise von Köbesen und Köbininnen besten vertraut; der Umsatzrückgang von Kölsch seit 1995 ist erklärt (so manch ein Köbes schaffte in einer Abendschicht locker 30 Kölsch) und über das Sexualverhalten von Tünnes und Schäl („Tünn – ich glaube deine Frau betrügt uns") sind die Insiderinformationen jetzt auch im ASC bekannt.
Im ‚Gaffel-Brauhaus’ und in der ‚Malzmühle’ konnte der aufgrund der permanenten Sonneneinstrahlung weiter gestiegene Flüssigkeitsbedarf erfolgreich gedeckt werden. An dieser Stelle muss dem Organisator nochmals ein besonderes Lob übermittelt werden. Die Intervalle zwischen „Ortswechsel per pedes" und „Flüssignahrungsaufnahme mit Humor" waren überaus leistungsfördernd festgelegt.
Feste Nahrung gab es zum Abschluss in Form einer frei wählbaren zünftigen Mahlzeit im ‚Peters-Brauhaus’ wobei wir feststellten, dass insbesondere die Lachmuskeln an diesem Tag eine außergewöhnlich starke Leistung gebracht haben. Nach den letzten Informationen (vom 30.08.09 – 16:53 Uhr) sind alle ASC’ ler noch am Veranstaltungstag an ihren ersten Wohnsitz zurück gekehrt und haben mittlerweile ihre volle Leistungsfähigkeit wieder erlangt.
Protokolleintrag 2009-08-22 / Samstag/Alle/Dahms/29-31°/Ausdauer**/Eintrag Helga:
1. Bestens organisierte Veranstaltung, reibungsloser Ablauf, keine Zwischenfälle;
2. Anspruchsvolle Trainingseinheit, teilweise Wettkampfbedingungen, sehr gute Versorgung,
(Ziel-) Einlauf nicht registriert.
3. Teilnehmerzahl mäßig – alle Daheimgebliebenen haben so richtig was verpasst!
…und am 03. Oktober 2009 geht es wieder gemeinsam weiter – siehe Termine.
Helga Glattki Mayer, Michael Kreckel
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 04. Februar 2010 um 18:58 Uhr

















































































