Jahreswanderung "Rund um Heimbach"

Jahreswanderung?! - "Rund um Heimbach"

Wandern-2-2011

Habt Ihr alle den verschobenen Termin übersehen oder etwa wie die alte Katze auf Grund des schlechten Wetterberichtes hinter dem Ofen gesessen?!

Um 9.00 Uhr fuhr ein erbärmlich kleines Häufchen (10) unter der kompetenten Führung von Jürgen Ollhoff Richtung Heimbach. Jürgen zeigte mit keiner Wimper, dass er - wie auch ich enttäuscht war über die vermeintliche Teilnahme an unserem Jahresereignis.

Auf dem REWE Parkplatz im Burgstädtchen wurde die Stimmung nicht nur durch das Engelwetter (Sonne 12 - 13 Grad) sondern auch durch Willi mit Freund und der Dahms-Familie stark aufgebessert. Nun waren wir schon 19 mit 2 "Hirtenhunden", die uns an gefährlichen Ecken genau beobachteten.

Frisch ging es über Serpentinen und Treppenstufen zur Aussichtshütte auf dem Bildchesberg. In 350 m Höhe hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die "Saarschleife" - halt! die Rur und die schöne Eifellandschaft.

Wandern-3-2011

Rast und
Ruuuhhh

Helga
Michael

und
Muhh


Wandern-4-2011

Auf teils schattigen, herbstlich duftenden Waldwegen ging es in Richtung Kloster Mariawald. 1475 als Wallfahrtsort entstanden, ist es heute nach wechselvoller Geschichte das einzige Trappistenkloster Deutschlands. Im Sonnenschein stärkten wir uns für die weitere Route.

 

Wandern-5-2011

 

 

Am Terrassenplatz der 480 m langen Staumauer der Schwammenaueler Sperre erholten wir uns von bisher Geleistetem. Bis zu den 205 Millionen cbm Fassungsvermögen fehlen noch einige Liter. Möglicherweise hat der Regen, der erst bei der Heimfahrt einsetzte ja dazu beigetragen.

 

 

 

 

Wandern-6-2011Auf dem Weg zum RWE- Industrie-Museum, einem im Jugendstil erbauten Wasserkraftwerk - 1904 erbaut - suchte ich vergebens nach den bei der Frühjahrswanderung hier angetroffenen Badenixen. Das damals größte Speicherkraftwerk der Welt wird über einen 2.700 m langen Stollen mit einem Gefälle von 110 m aus der Urfttalsperre gespeist.

 

 

Wandern-7-2011

 

 

Zurück in Heimbach darf Kultur nicht fehlen. Die Burg Hengebach aus dem 11. Jahrhundert, der kleine Ortsspaziergang mit dem Besuch der Pfarrkirche mit dem wundertätigen Marienbild, runden unsere Wanderung ab.

 

 

 

In der Försterstube werden wir mit Kuchenstücken - eigentlich für 2 Personen ausreichend - und gutem Kaffee zu Tiefstpreisen belohnt.

Na Ihr Daheimgebliebenen - neidisch?! - denkt daran -  der 3. Oktober 2012 kommt bestimmt.

 

Norbert Weigelt

 

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