Auf nach Monreal
Die erste Nordic-Walkingtour des Jahres 2011 führte uns in die Vulkanlandschaft der Voreifel nach Monreal. Nach der langen Regenperiode konnten wir dabei auf Unterstützung durch Petrus rechnen – eine fabelhaft geputzte Landschaft empfing uns in der alten Tuchmacherstadt mit seinen roten Fachwerkhäusern malerisch gelegen an den Ufern des kleinen Flüsschens Elz. Die Ortsgeschichte beginnt um 1229 mit dem Bau der Löwenburg.

Unsere kleine Gruppe aus 17 Nordic Walkern, Partnern und Freunden des ASC sammelte sich am Monrealer Bahnhof zu einer Halbtageswanderung, die uns im großen Bogen etwa 13 km um Monreal führen sollte. Schon nach wenigen Metern fanden wir uns inmitten der Natur, querten die Elz über eine kleine Brücke und stiegen auf einem schmalen Pfad im lichten Schatten von Steineichen bergan. Mit Unterstützung der Stöcke gelangten wir sicher über einen felsigen Grat und setzten nach einer Straßenquerung stetig steigend unsere Wanderung fort. Sie führte uns in ein ausgedehntes Waldgebiet, weitab jeglicher Ansiedlungen. Nach einer Trinkpause und etlichen weiteren Marschkilometern, die Sonne stand inzwischen im Zenit, taten sich vor uns große Kornfelder auf, gefolgt von ausgedehnten Obst- und Beerenplantagen. Auf dem höchsten Punkt der Wanderung spektakuläre Weitblicke auf die umliegenden Hügelkuppen der Eifel – just an dieser Stelle lädt eine schwungvoll gestaltete Holzbank zum Verweilen oder Träumen ein.
In der Ferne tauchten alsbald die beiden markanten Burgtürme von Monreal auf, wo wir uns nach rund zweieinhalb Stunden Gehzeit im Café Arenz wiederfanden, um dort leckeren Flammkuchen in allen Geschmacksvariationen zu genießen. Dazu passend ein gut gekühlter Weißherbst von der Ahr ...
Das Café liegt im idyllischen Malerwinkel direkt an der Elz, unweit der mittelalterlichen Steinbrücke mit dem heiligen Nepomuk und einem prächtigen Löwendenkmal.

Wir nahmen uns nach einer ausgedehnten Rast die Zeit, zu den beiden Rundtürmen der Löwen- und Philippsburg aufzusteigen, um von oben einen Überblick auf den historischen Kern von Monreal mit seinen gepflegten Weberhäusern, schmalen Gassen und der spätgotischen Pfarrkirche zu erhalten. Monreal ist eine Sehenswürdigkeit der Eifel, so unser einhelliges Urteil!
Unser Dank gebührt dem Ehepaar Löhndorf für die Erkundung und Organisation dieser erlebnisreichen Wandertour!
Gerhard Krokowski
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 08. Oktober 2011 um 18:53 Uhr



























































































