Stand: Sept. 2013


Wilhelm Ehlers

Titel, Beruf, Tätigkeiten  Mag.oec. HSG  (Handelsschullehrer, Anm. d. Red.), Soldat a.D.
Wohnort  Köln
Geburtsdatum / Ort  21. Dezember 1935
Familienstand  geschieden
Kinder  Zwei Töchter, drei Enkelinnen, ein Enkel
Ausbildung, Studium  Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Frankfurt a/M. und Hochschule St. Gallen; Ausbildung zum Offizier der Pioniertruppe
Sprachen  Englisch und Polnisch
Frühere sportliche Aktivitäten  Kajakfahren
Wie ich zum Ausdauerlaufen kam  Als Ausgleich zu meinem Leserdasein
Anzahl Wettkämpfe  Viele, aber nur weniger als zehn Marathonläufe
Besondere Läufe  Anfang der achtziger Jahre war ich auf einer längeren Dienstreise in Cham. Am Wochenende bin ich mit dem Bus nach Kötzting gefahren und durch den Bayrischen Wald nach Bodenmais gewandert. Die Rückfahrt wieder mit dem Bus endete am Ausgangspunkt der Wanderung, weil der Bus sonntags nicht weiterfuhr. Kurz entschlossen zog ich meine Badehose an, verstaute meine Kleidung im Rucksack und lief unter erschwerten Bedingungen zurück in die Kaserne in Cham, wo ich noch vor Mitternacht ankam.
Meine Bestzeiten  3.000 m           9:54,6  1982 Köln
 10 km            45:15     2009 Dresden
 HM              1:14:17     1977 Eupen
 HM              1:36:40     2008 Dresden
 Marathon   2:56:36     1977 Bensberg
 Winterlaufserie Refrath 10, 15 u. 20 km (ges.) 2:43:44 1977 Refrath
 Zwischen 1978 und 2008 habe ich an keinen Laufwettbewerben teilgenommen.
Erster Wettkampf  Beim Sportfest der Offiziersschulen 1966, leider kann ich mich weder an die Distanz noch die Zeit erinnern. Was eine gute Zeit war, wußte ich nicht. Aber ich wollte schneller als die Kameraden sein. Nur die Namen Paavo Nurmi und Emil Zatopek waren mir ein Begriff. In unserem niedersächsischen Dorf gab es weder einen Sportplatz noch sonst vieles, was heute zum Standard gehört, z.B. Öffentliche Verkehrsmittel. Wenn ich einen Ortswechsel vornehmen wollte, mußte ich mich bewegen. Ein Schulweg von 12 km in einer Richtung, den ich mit einem Fahrrad ohne Gangschaltung bewältigte, garantiert die nötige Kondition fürs Leben.
Interessantester Wettkampf überhaupt  Bisher war jeder auf seine Art interessant
Mein schönster Lauf  Für mich ist jeder Lauf eine Plackerei; er wird erst schön, wenn ich durchs Ziel gelaufen bin.
Mein schlechtester Lauf  Als die Mannschaft des ASC 1976 entschied, den 24-Stundenlauf in Mörlenbach abzubrechen.
Den Lauf, den ich empfehle  Im Mai findet in Krakau ein Straßenlauf (13,5 km) von einem Fort aus österreichischer Zeit (Skotniki) zu einem der ältesten Klöster Polens (Tyniec) an der Weichsel statt. Dieser Lauf hat Volksfestcharakter. Der ganze Ort feiert mit. Feuerwehr und Polizei sichern die Strecke. Die Pfadfinder passen auf die Sachen auf. Jeder Läufer bekommt eine schmackhafte Gulaschsuppe. Eine Kapelle sorgt für Unterhaltung. Ortsbürgermeister und Pfarrer nehmen die Siegerehrung vor.
Warum ich im Alfterer SC bin  In den siebziger Jahren hat mich Bernhard Knetsch für den Verein geworben. Weil ich nach Wuppertal versetzt wurde und damals kein Auto besaß, verließ ich ihn wieder. 2011 überzeugte mich Rüdiger Sapauschke, daß ich nirgends besser aufgehoben bin als im ASC.
Hobbys außer Laufen  Lesen, Lesen und nochmals Lesen. Das Bücherregal meines 1943 in Rußland gefallenen Vaters hat mich geprägt.
Dendrologie (Gehölzkunde).
Bildende Kunst im umfassenden Sinn. Ich besuche gern Ausstellungen.
Lieblingsgetränke und -gerichte  Wasser aus dem Kran mit ein wenig Kaffeepulver geschwärzt, schmeckt gut, wenn man sich daran gewöhnt hat, und ist das bestüberwachte Lebensmittel.
Sylter Räuchermatjes mit Pellkartoffeln.
Weitere Interessen  Politik und Geschichte

 

 
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